ausführlicher Hörtest (BERA)
Als Untersuchungsverfahren im Rahmen des Screenings wird in erster Linie die Ableitung von otoakustischen Emissionen (OAE) mittels automatischer OAE-Geräte eingesetzt. Diese Methode hat den Vorteil, dass sie einfach und relativ rasch durchführbar, nicht invasiv und völlig schmerzlos ist
Bei der Screening-
BERA werden durch akustische Klickreize evozierte Hirnstammpotentiale über drei
Elektroden elektroenzephalographisch abgeleitet. Eine
BERA ist eine objektive Hörprüfung.
Wenn man hört, dann werden Gehirnströme erzeugt, die die
Elektroden messen können. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten Geräusche zu erzeugen, häufig wird nur eine Klick-
BERA gemacht, wobei nur Klicks gegeben werden. Diese Klicks sind nicht frequenzspezifisch und können nur die Höhe des Hörverlustes im Frequenzbereich der Klicks erfassen. Die Klicks umfassen ein größeres Frequenzband. Dann gibt es noch eine
BERA mit Tönen, die unterschiedliche Frequenzen haben.
Bei beiden Untersuchungen schlafen die Kinder, entweder in tiefer Sedierung oder Narkose!
Es wird gesagt dass die
BERA nur so gut ist wie der Arzt der sie durchführt!
Heisst: Wenn ein in Bezug auf
BERA erfahrener Arzt diese Untersuchung durchführt sind die Ergebnisse sehr sicher! Führt sie ein nicht so erfahrener Arzt durch kann die
BERA Eltern unnöttig beunruhigen aufgrund evtl. falscher Ergebnisse.