Pilze wie Candida albicans sind bei etwa 75 Prozent der gesunden Bevölkerung ein Teil der normalen Darmflora und lösen normalerweise keine Krankheitserscheinungen aus. Nur bei einer Schwäche des Abwehrsystems können sich die Pilze übermäßig vermehren und Krankheitserscheinungen hervorrufen. Daher kann dies beim Frühchen aufgrund des noch nicht ausgereiften Immunsystems vorkommen.
Mukoviszidose (lat. mucus „Schleim“ und viscidus „zäh, klebrig“) oder zystische Fibrose (engl. cystic fibrosis CF) ist eine genetisch bedingte, autosomal-rezessive angeborene Stoffwechselerkrankung. Bei Erkrankten ist durch die Fehlfunktion von Chloridkanälen die Zusammensetzung aller Sekrete exokriner Drüsen verändert. Bei Gesunden werden in den Kanälen Chlorid-Ionen aus der Zelle transportiert. Da Chlorid-Ionen osmoaktiv sind, bewirken sie das Austreten von Wasser aus den Zellen in das umgebende Gewebe durch Osmose. Unterbleibt dies, ist der Wassergehalt der Körpersekrete zu niedrig uns sie werden zähflüssig. In Lunge, Bauchspeicheldrüse, Dünndarm, Gallenwegen und Schweißdrüsen werden daher zähflüssige Sekrete gebildet, die nur erschwert vom Körper abtransportiert werden können. Dadurch kommt es in den betroffenen Organen zu Funktionsstörungen unterschiedlicher Art.
Das Conn-Syndrom (der primäre Hyperaldosteronismus) gehört mit einer Häufigkeit von etwa 1% zu den selteneren Ursachen des Bluthochdrucks.
Symptome sind muskuläre Schwäche und Krämpfe, Kopfschmerzen, intermittierende Lähmungen, Polydipsie, Polyurie, Nykturie infolge von Kaliummangel (Hypokaliämie) oder Bluthochdruck (Hypertonie)